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Proceedings of the XXIII World Congress of Philosophy

Volume 12, 2018

Ethics

Stefania Achella
Pages 369-380

Zu Jaspers’ Verständnis der Welt in der „Allgemeinen Psychopathologie“

Im vierten Kapitel des ersten Teils der Allgemeinen Psychopathologie stellt Jaspers seine Analyse der sinnhaften objektiven Tatbestände vor. In diesem Abschnitt des Buches, der für die Ausgabe von 1946 stark erweitert wurde, konzentriert sich Jaspers auf die Analyse der Physiognomie, Mimik, Schreibanalyse und die Aspekte von (handwerklichen, literarischen, künstlerischen) Werken von psychisch Kranken. Er zeigt in diesem Zusammenhang, wie diese objektiven Ausdrucksformen hilfreich für das „Verstehen“ der subjektiven psychischen Phänomene sein können, unterstreicht aber auch die Grenzen dieser Methodik. In diesem Beitrag soll gezeigt werden, welche Bedeutung Jaspers in seinen methodischen Reflexionen über die körperlichen Ausdruckformen und deren Sinnhaftigkeit für das „Verstehen“ von psychischen Krankheiten zuspricht. Die sinnhaften, objektiven Tatbestände weisen für Jaspers auf die Komplexität der Konstitution der verschiedenen Beziehungen zur Welt hin, mit denen psychisch Kranke der Außenwelt begegnen.

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