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Proceedings of the XXIII World Congress of Philosophy

Volume 7, 2018

Christian Philosophy

Ulrich Fritz Wodarzik
Pages 85-90

Versuch zur philosophischen Rechtfertigung der christlichen Trinität

Die Trinitätslehre hat ihren Ursprung im griechischen Denken, christliche Elemente befinden sich bereits bei Platon.1Mit dem Neoplatonismus erfolgte eigentlich die geistesgeschichtliche Wende zum Christentum. Damit ist prinzipiell gemeint, dass das Naturdenken sich immer mehr zum Geistesdenken transformierte. Die philosophische Rechtfertigung der christlichen Trinitätslehre (Vater, Sohn, Geist) durch die trinitarische Ontologik, die uns Platon und der Neoplatonismus hinterlassen hat und von Hegel weiter entwickelt wurde, ist das Ziel dieser Arbeit. Vater als das Allgemeine, Sohn als das Besondere - und der Geist als die Einzelheit der Idee Gottes. Die Systematisierung des spätantiken Neoplatonismus erfolgte durch Proklos mit seinem dynamisch-zyklischen Dreischritt: μονή-πρόοδος-έπιστρoφή.2 Diese Trias bedeutet Insistenz, Existenz, Reinsistenz.

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