PDC Homepage

Home » Products » Purchase

The Proceedings of the Twenty-First World Congress of Philosophy

Volume 5, 2007

Logic and Philosophy of the Sciences

Małgorzata Szcześniak
Pages 81-86
DOI: 10.5840/wcp2120075213

Die Philosophie der Kosmologie über die Ewigkeit der Welt

In meinem Referat werde ich an das philosophische Problem der Ewigkeit der Welt anknüpfen. Wenn wir dieses Problem philosophisch betrachten, müssen wir uns auf das frühe Stadium der Weltevolution ziehen, d.h. auf das „präphysische" Stadium. Als „präphysisch" bezeichne ich das Frühstadium der kosmologischen Evolution, das angesichts der damaligen extremen Verhältnisse durch begründete fundamentale Theorien der gegenwärtigen Physik, wie Quantenmechanik, Relativitätstheorie oder Thermodynamik nicht zu beschreiben oder zu erklären ist. Heute kennen wir nur die obere Zeitgrenze dieses Stadiums, die sog. Plancksche Schwelle, die 10~^3 s. beträgt. Das Hauptproblem im Prozess der ontologischen Charakteristik dieses Stadiums ist der Versuch, seine untere Zeitgrenze festzulegen. Mit diesem Problem ist nämlich eine der ältesten und viel diskutierten philosphischen Fragen verbunden, und zwar das Problem der Ewigkeit der Welt und : (1) das Problem des Zeitraums des „präphysischen" Stadiums (es geht um das Festlegen seiner unteren Zeitgrenze - dauerte es unendlich lang oder aber nur einen winzigen Sekundenteil?), (2) ist der Anfang der Zeit (falls es ihn gäbe) zugleich der Anfang der Welt?, (3) bildet der Grosse Ausbruch den absoluten Anfang der Welt oder nur den Anfang eines von mehreren Stadien in ihrer Evolution, (4) setzt die Möglichkeit des absoluten Anfangs der Welt unbedingt die Kreation Gottes voraus (die supranatürliche Kreation) oder läbt eine Möglichkeit die Entstehung der Welt auf eine natürliche Weise zu (die natürliche Kreation), (5) das Problem des „sonderlichen" Moments. Alle diese Fragen, stelle ich auf der Basis der neueren Errungenschaften der Physik und Kosmologie dar.

Usage and Metrics
Dimensions
PDC