Der 16. Weltkongress für Philosophie

Volume 2, 1983

Sektions-Vorträge I - Résumés des sections I - Section Papers I

Alfonso López Quintás
Pages 814-820

Die eigene Rationalität der Kunst

Die Kunst besitzt eine besondere Form der Verunft, verschieden von der der Wissenschaft. Zur Aufzeigung ist eine relationale Auffassung der Wirklichkeit nötig, sowie eine Unterscheidung von verschiedenen Weisen der Realität entsprechend den verschiedenen möglichen Arten strukturell-systematischer Einheit. Das Reale gewinnt neue Modalitäten im Maße der Schöpfung von Wirklichkeiten der Interferenz, von "bereichen". Die lichtvolle Offenbarung dieser Bereicherung des Wirklichen konstituiert die künstlerische Warheit, eine Weise der "poietischen" Warheit. Die künstlerische Erfahrung als ein Ereignis der "begegnung" klärt die Logik des Schöpferischen und ihre methodologischen Regeln.