Philosophica: International Journal for the History of Philosophy

Volume 3, Issue 5, April 1995

Paula Oliveira e Silva
Pages 19-34

O Binómio Vontade-ser em de Libero Arbitrio de Santo Agostinho

Veritas in qua cernitur et tenetur summum bonum. Durch Augustinus Auffassung von Weisheit läßt sich die Natur der menschlichen mens erklären. Der Unterschied zwischen Weisheit - höchster Begriff und Ursprung aller Verständlichkeit - und der mens bekundet ihre beunruhige nde Beschaffenheit: der Mensch ist ein endliches Wesen, das notwendigerwe ise und wesentlich zum Besitz des unveränderlichen und unendlichen Guten neigt: Gott. Der höchste Ausdruck des Seins ist zweckmäßig er Gegenstand des Wollens. Die ser Plan wird jedoch durch den freien Willen des Wollens durchge führt, der das Sein gebraucht und es in Richtung jener vox aetemitatis - Leiterin des menschlichen Herzen - lenkt oder auch nicht. Wenn der freie Wille das Gute, das er als das höchste betrachtet, ausführt, verwirklicht sich der Mensch als ein freies Wesen und die Seligkeit herrscht in ihm - der Besitz d er Wahrheit ist nicht von der Freude zu trennen. Wenn man aber der Richtung des Seins widerstrebt, wird dadurch das innerliche Irregehen des menschlichen Herzen erzeugt und die Offenbarung der Ewigkeit in der Zeit zurückgehalten. Je der Mensch ist deshalb für seine Selbstbildung und für die größere oder geringere Offenbarung des Seins in der Welt und im Zeitlauf verantwortlich.