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Roczniki Filozoficzne

Volume 34, Issue 3, 1986

Filozofia Przyrody

Krystyna Szpanbruker
Pages 219-225

Entwicklungsstorungen von Pflanzen durch Verunreinigung der Atmosphare mit Zementstaub

In der Arbeit wurde das Problem der Verunreinigung der Atmosphäre durch Zementstaub berührt. Ungefähr 15t5% der atmosphärischen Verunreinigungen sind Zementstaub. Wenn sich auch die Staubverunreinigungen im Vergleich zu den Gasverunreinigungen nicht durch einen sehr breiten Bereich auszeichnen, so üben sie an den Stätten der Emission dieses Staubes sowie in der nahen Umgebung einen ungünstigen Einfluss auf die Entwicklung und das Wachstum der Pflanzen aus. Sie rufen makroskopische Veränderungen in Form von Nekrosen und mikroskopische in Gestalt pathologischer Veränderungen in den Zellen hervor* Die für die Photosynthese verantwortlichen Organellen /Chloroplasten/ werden deformiert, was in Störungen des Prozesses der Synthese organischer Verbindungen bemerkbar wird. Die Pflanzen sterben ab oder weisen bei schwacher Auswirkung der Verunreinigung einen schwachen bzw. zwerghaften Wuchs auf. Der Zementstaub bewirkt nicht nur mechanische Verletzungen, sondern wirkt sich auch chemisch aus, weil in ihm freies Kalziumoxid enthalten ist, das mit Wasser zum stark ätzenden Kalziumhydroxid reagiert. Das in biologischer Hinsicht nicht vollwertige Pflanzenfutter, das in den verunreinigten Gebieten produziert wird, bildet für die Tiere auch deshalb ein fast unbrauchbares Futter, weil es an der Oberfläche viel Staub enthält, der im Verdauungskanal die Verdauungssäfte blockiert.

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