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Heidegger Studies

Volume 33, 2017

Being-Historical Thinking and Mindfulness

Sandro Gorgone
Pages 111-128
DOI: 10.5840/heideggerstud2017335

Das Ereignis des Menschen und die Aufgabe des Daseins
Inständigkeit, Sterblichkeit, Weite

Der vorliegende Beitrag will die Frage nach dem Ereignis in eine ursprünglichere Beziehung zur Daseinsanalytik setzen und damit das Zugehörigkeitsgeflecht zwischen Sein und Dasein durch die Erörterung dreier für Heideggers post-metaphysische Versuche grundlegende Denkfiguren (Sterblichkeit, Inständigkeit, Weite) entfalten. Es wird dann möglich sein, die aus dem Humanismus-Brief entstandene und noch lebendige Diskussion über die Stellung des Menschen im Denken Heideggers auf das seinsgeschichtliche Niveau zu stellen und weiter zu entwickeln. Die klassische Auszeichnung des Menschen in Vergleich mit allen anderen Lebewesen kann daher nur in einer engen Verbindung mit dem Sein als Ereignis neu gedacht werden: «In der Wesung des Ereignisses muß die Einzigkeit der Auszeichnung des Menschen erfahren werden. In dieser Erfahrung entspringt das Wissen vom Da-seyn ».