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Grazer Philosophische Studien

Volume 58/59, 2000

Skizzen zur österreichischen Philosophie

Mauro Antonelli
Pages 93-117

Franz Brentano und die Wiederentdeckung der Intentionalität
Richtigstellung herkömmlicher Mißverständnisse und Mißdeutungen

Ausgehend von Franz Brentanos berühmter Intentionalitätspassage aus der Psychologie vom empirischen Standpunkt wird dargelegt, daß die vorherrschende ontologische Deutung seines sogenannten frühen Intentionalitätsgedankens unhaltbar ist. Unter Berücksichtigung von Brentanos Quellen, vor allem Aristoteles' Wahmehmungslehre und Theorie der Relativa, wird die Auffassung des sogenannten intentionalen bzw. immanenten Objektes als bewußtseinsimmanenter Entität abgelehnt und die Kontinuität hervorgehoben, die zwischen Brentanos früher und späterer, sogenannter reistischer Intentionalitätsauffassung besteht.

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