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Grazer Philosophische Studien

Volume 1, 1975

Ulrich Majer, Rainer Stuhlmann-Laeisz
Pages 165-188
DOI: 10.5840/gps1975111

Das Verhältnis von Mathematik und Metaphysik in Kants Theorie der Naturwissenschaft

Der Beitrag der Mathematik zur Naturwissenschaft besteht darin, Erkenntnisse a priori von den (empirischen) Gegenständen der letzteren zu gewinnen und — unter der Voraussetzung, daß es überhaupt Empirisches g i b t - , die Existenz solcher Gegenstände a priori zu sichern. Die Aufgabe der Metaphysik ist es, besondere Begriffe ( in bezug auf die körperliche Natur) zu bilden und die Prinzipien für deren mathematische Konstruktion zu entwickeln. Die so "metaphysisch konstruierten" Begriffe werden dann durch Angabe empirischer Modelle physikalisch interpretiert.