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61. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Igor S. Narski Praxis, Bewußtsein, Ausenwelt
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Es wird die Ansicht kritisiert, die Praxis sei der Wirklichkeit gegenüber primär, sie habe die Kategorien "Materie", "Bewusstsein", "Erkenntnis" und "Arbeit" zu ersetzen. Der Autor kritisiert die Interpretation der Praxis als eines der Materie und dem Bewusstsein gegenüber angblich "neutralen" freien Grundprinzips und als der Quelle von spontanen Aktionen. Indem der Autor die autentische marxistische Praxislehre auslegt, gibt er eine neue Analyse der Verschiedenartigkeit der dialektischen Sekundärität (I) der Praxis, (2) des Bewusstseins, (3) der "zweiten Natur" der Materie gegenüber.
62. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
T. I. Oiserman Das Rationale und das Irrationale
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Das Rationale ist nur eine spazifische Form menschlicher Tätigkeit und ihrer Objektivierungen. Das Nichtrationale - die historische Beschränktheit, Relativität und Wideraprüchlichkeit dieser Tätigkeit und ihrer Objektivierungen. Das Irrationale ist ein objektiver Schein des Nichtrationalen. Die Herrschaft des Irrationalen - die entfrendete historisch vergängliche Erweheinnngsforn der antagonistischen gesellschaftlichen Verhältnisse.
63. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Erhard Oeser Wissenschaftliche Erkenntnis als systembedingter Informationsprozeß
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Das Informationsproblem der Wissenschaft hat die Notwendigkeit der Planung und Organisation der Wissenschaft deutlich gemacht. Erkenntnis theoretisch-logische Definitionen des Informationsbegriffs und ihre systematischen Konsequenzen sind als Beiträge der Wissensohaftstheorie zu dieser Problematik zu betraohten. Die Theorie der semantischen Information ist unzureichend, da sie nur die statische Struktur der Wissenschaft als Aussagensystem berücksichtigt. Es wird daher ein neues Konzept der semantisch-pragmatischen Information vorgeschlagen, das auch das Problem der Entwicklung und des Fortschritts der Wissenschaft auf der Grundlage einer Theorie der organisatorischen Veränderung zu erfassen vermag.
64. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ija Lazari-Pawlowska Ethik und Kulturrelativismus
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Das Wort "Kulturrelativismus" wird in Bezug auf mehrere, methodologisch recht unterschieliech Überzeugungen angewandt, von denen ich drei hervorhebe: 1. den deskriptiven, 2. den methodolgischen, 3. den axiologischen Relativismus. Die Aufgabe des Referates beschränkt sich auf Erörterungen, 1. worin die Meinungsdifferenzen in Bezug auf den deskriptiven Relativismus beruhen, 2. ob der deskriptive und methodologische Relativismus den axiologischen zur Folge hat, 3. ob es gegenwärtig Ansätze von einem überkulturell anerkannten Maß des Guten gibt.
65. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Klaus Prätor Die Rede von Zweck und Mittel als Angabe von Begründungsabsichten
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Das Referat zielt ab auf eine Beurteilung der Rolle zweckrationalen Argumentier ens für die Begründung von Handlungen und Normen. Der Sinn der Rede von Zweck und Wittel wird bestimmt als Angabe von Argumentationsstrategien, dies in Abhebung von inhaltlicher Begründung. Kritisiert wird die Bindung des Zweckbegriffs an die Wirkung von Handlungen, die Meinung, Zweck und Mittel seien verschiedene Arten von Gegenständen, die mangelnde Differenzierung zwischen Zweck und Ziel. Den Abschluß bildet eine Analyse des Begriffs der Zweckrationalität.
66. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Friedrich Rapp Der Mechanismus des technischen Portschritts
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Durch die Struktur des modernen technischen Handels ist ein ständiger ingenieurwissenschaftlicher Fortschritt vorgezeichnet: Wechselseitige Ergänzung von theoretischer Forschung und praktischer Anwendung; Selektion der effizientesten Verfahrensweise; Akkumulation des bisherigen Wissens und Könnens; Zusammenhang der technischen Teilbereiche; systematische Detailverbesserungen. Diese Prinzipien haben jedoch nur instrumenteilen Charakter. Deshalb ist es immer möglich, daß durch veränderte Prioritäten auch außertechnische Gesichtspunkte stärker zur Geltung gebracht werden.
67. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ulrick Röseberg Mathematische Strukturen in den Weltbildvorstellungen der Physik
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In den bisherigen Untersuchungen de autors hat sich die philosophische Hypothese bewährt, derzufolge die Zusammenhänge materieller Objekte und Prozesse nicht mit mathematischen Strukturen zu identifizieren sind, aber mittels mathematischer Strukturen im Verlaufe des Erkenntnisprozesses immer adäquater widergespiegelt werden. Wenn diese Hypothese über den Bereich der Physik hinaus gilt, dann wäre der dialektische Widerspruch, daß die Zusammennänge in der objektiven Realität durch mathematische Strukturen repräsentiert werden können, ohne mit ihnen identisch zu sein, sine der inneren Triebkräfte des Mathematisierungsprozesses der Wissenschaften.
68. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans-Martin Sass Materia Humana - ihre limits of growth
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Die Diskussion um die Grenzen des Wachstums ist noch nicht zum Kern vorgedrungen; zur Frage nach den limits to growth der materia humana. Es wird insbesondere auf den Beitrag philosophischer Theorien und Weltanschauungen zum Baubban an der Resource materia humana hingewiesen. Im Interesse des Rechtes auf natürliche und kulturelle Ungleichheit zwischen Indidividuen, Völkern und Kulturen wird eine konflikttheoretisch und humanistisch begründete Neuorientierung philosophscher Argumentation empfohlen und auf die Leistungsfähigkeit des Aristotelischen Maßes der Mitte und des aufklärerischen Toleranzkonzeptes hingewiesen.
69. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Kurt Röttgers Ist Fortschritt möglich?
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Die philosophische Legitimität der Verwendung der Fortschritts-kategorie als Kategorie, die in Aussagen über Sozialprozesse vorkoramt, wird in vier paradigmatisch präparierten Kontexten untersucht (Prozeßpartizipation, Mikroanalysen, Makroanalysen, Geschichten) und allein der erste Verwendungskontext als legitimierbar ausgewiesen: Fortschritt ist möglich als Schema eines Mythos, in das Bilder einsetzbar sind, die den Willen zum Handeln ermächtigen.
70. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Josef Simon Ratio und Individualität als Momente des modernen Wissenschaftsbegriffs
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Von der Grundlegung des Wissenschaftsbegriffs vor allem bei Descartes ausgehend wird ein Begriff der Rationalität exemplarisch entwickelt. Von da aus wird die Differenz zwischen wissenschaftlicher und allgemeiner Rationalität mittels der Unterscheidung der Funktion individueller Einbildungskraft innerhalb wissenschaftlicher und außerwissenschaftlicher Rationalität näher bestimmt, u.a. mit dem Ergebnis,daß individuelle Kunst und Geschieht lichkeit philosophisch als "Substanz” wissenschaftlichen Wissens zu begreifen sind.
71. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Önay Sözer Die Überwindung der wissenschaftlichen Rationalität und ihre Probleme
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Der Kern der husserlischen Überwindung der wissenschaftlichen Rationalitaet ist die Aufhebung der philosophischen Naivitaet und die hermeneutische Rückkehr zur subjektiven Lebenswelt. Die Variationsmethode Husserls zur Erörterung der lebensweltlichen Wahrheitsidee wurzelt in einer kommunikativen Rationalitaet. Wird aber das Problem der Ideologien und der praktischen Philosophien Thema, so steht der Sinn dieser kommunikativen Rationalitaet in Präge. Die Verwirklichung der praktischen Kommunikation der Lebenswelten ist eine notwendige Voraussetzung für die Variationslehre.
72. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ivan Soll The Unconscious and the Pre-reflective Cogito
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In this essay I critically examine Jean-Paul Sartre's theory, that all consciousness not only must have an object (i.e., must be conscious of something) but also must always be self-aware, that a self-conscious "pre-reflective cogito" accompanies all consciousness. I attempt to show (1) how this doctrine is meant to support Sarte's general rejection of the possibility of unconscious mental processes and (2) that Sartre's arguments for the presence of such a self-conscious "pre-reflective cogito" in all consciousnesses are unsound.
73. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Pawel S. Schkurinow Die methodologische Analyse de gegenwärtigen Pluralismus
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Der gegenwärtige Pluralismus ist eine sehr komplizierte ideell theoretische Erscheinung. Seine klassischen Formen sind durch die Epoche der freien Konkurrenz herforgebracht. Unter den Bedingungen des Gegenwärtigen Kapitalismus entstehen viele konzeptuelle Gebilde des gnosseologisohen, soziologischen und ideologischen Pluralismus. Die Beschränktheit der Deutung quanten-mechanischen Weltbildes sowie der Paradoxen, von der Mengenlehre und der Relatiwitätstheorie, von mehrwertiger Logik und der strukturellen Methode, Empirismus und Eklektik sind die Quellen der pluralistischen Orientierung und der pluralistischen Auffassung. Der dialektisch-materialistische Monismus ist die reale Alternative des gegenwärtigen Pluralismus.
74. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Josef Stallmach Die Wissenschaft denkt nicht
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Das "anstößige” Wort Heideggers gibt den Anstoß, dem Verhältnis von Wissenschaft und Denken nachzufragen, dabei aber besonders die Frage, was eigentlich Denken heißt, zu stellen, Diese Wird unter 3 Rücksichten behandelt: 1. Denken erschöpft sich nicht im Berechnen, auch nicht im begreifenden Subsumieren von "Fällen” unter Gesetze, sondern ist wesentlich auch verstehendauslegendes "Andenken” an das "Ereignis". 2. Zum entfalteten Denken gehört nicht nur Gegenstandsintention, sondern auch Reflexion auf deren Bedingungen Und Voraussetzungen. 3. Denken ist letztlich Seinsdenken, nicht nur Vorstellen von Seiendem.
75. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Wolfgang Strobl Mathematische Strukturen in der physikalischen Wirklichkeit
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Die Erfolge der mathematischen Weltaüffassung sind nur zu verstehen , well damit ein wesentlicher Grundzug der Wirklichkeit begriffen wird, nämlich ihr strukturell-rationaler Auf hau. Die mathematisch formulierbaren Baturgesetze sind eine Entdeckung - und keine Erfindung - des Geistes. Zur Erläuterung werden drei geschichtliche Beispiele diskutiert, vom 14. Jh. bis zur Gegenwart. Die Schlußfolgerung ist: Die drei Arten der energetischen Felderi die wir heute kennen: das elektromagnetische, materielle und gravltatorlsche Feld, sind die neuen Repräsentanten der "Universalia in re".
76. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Demetrios Theraios Zur Rationalitat des christlichen Glaubens
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Von der Spätphilosophie M.Heideggers ausgehend versucht der Werf. die griech. Termini logos und pistis, den 1. anhand des altgriech Epos, den 2. am Beispiel der Definition von Hebr. 11,1, in ihrem etymologischen - und dadurch eben ontologisch relevantesten Sinn zu erschliessen. Logos hat im griechischen Epos meistens die Bedeutung der listigen, sogar lügnerischen Rede, denn er dient dem fcweck, die göttliche Dimension des Seins vor dem zukunftgerichteten, vorwärtsstrebenden Frevel des Menschen zu hüten. Wahrer logos, dagegen, verweist ständig auf vergangenes. Das Wesen der christlichen pistis wird darin gesehen, dass sie diesen wahren logos in der Person Jesu Christi erkennt.
77. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans Titze Grenzen der Rationalität und Möglichkeiten ihrer Überschreitung
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Zur Rationalität gehört die Logik, dis als insgesamt synthetisch angesehen wird, ferner der löckenlose faktische Zusammenhang. Löcken in Zusammenhang und unbeweisbare Axiome deuten auf Irrationalität hin. Unwissenschaftliche Rationalität entsteht durch spekulative Annahme von Axiomen. Widerspruchsfreiheit ist Bedingung der Realität und gilt auch im Irrationalen. Zum Erkennen gehören drei existentielle Fähigkeiten: Begriffe, Anschauungen und Einfühlung. Unterschiedliche Bewertung ist unzulässig. Überschreitung des Rationalen führt auch zur Metaphysik. Auf drei Vorschläge einer wissenschaflichen Metaphysik, die von H. Scholz, von Hegel und von Husserl wird hingewiesen, von denen der letzte als beste Lösung agesehen wird.
78. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Horst Wessel Das Existenzprädikat und der Universalienstreit
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Ein Lösung des Universalienstreites setzt voraus: 1) den aufbau either logischen Terminitheorie und die exakte Unterscheidung verschiedener Typen von Termini; 2) eine Definition des Existenzprädikates füf verschiedene Typen von Termini. Die drste Aufgabe wird im vorliegenden Beitrag als gelöst vorausgesetzt. ausgehend von einer außerlogischen Erklärung des Prädikates der empirischen Existenz für einfache singuläre Subjekttermini wird ein Definitionssystem des Prädikates der Existenz für verschiedene Typen von Subjekttermini angegeben.
79. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Dieter Wittich Eine historische Anmerkung zu heutigen Gegensätzen bei der philosophischen Beurteilung des Verhältnisses von Bewußtsein und Umwelt
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Ausgehend von dem von J. Müller 1826 entdeckten Gesetz der sog. spezifischen Sinnesenergie werden gegensätzliche philosophische Deutungen desselben vorgeführt. Es wird jene Interpretation besonders beachtet, die zu agnostizistischen Konsequenzen führte. Das Beharrungsvermögen dieser philosophischen Deutung wird gesellschaftlich erklärt, ebenso der Umstand, daß sie später für viele weitere Erkenntnismittel Imitiert wurde.
80. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Gerhard Zecha Zur philosophischen Begründung pädagogischer Normen
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In diesem Beitrag werden zunächst die Begriffe "Norm”, "pädagogische Norm" und "Begründung” geklärt. Im Lichte dieser deflatorischen Präzisierungen wird herausgearbeitet, was die Philosophie zur Begründung pädagogischer Normen beitragen kann. Die Diskussion bezieht sich dabei auf meta-ethische Erörterungen, auf logische Klärungen (Folgerungsbegriff), auf den Begriff der Gültigkeit von Normen (Begriff der Richtigkeit von Mischsätzen) sowie schließlich auf das sog. Zweck-Mittel-Denken Im Begründungszusammenhang erzieherisch gemeinter Sollensforderungen. Insgesamt wird damit auch zu zeigen versucht, was die Philosophie bei der Begründung pädagogischer Normen nicht zu leisten Imstande ist, d.h. welche Aufgaben hiebei der Pädagogik selbst zufallen.