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41. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
T. V. Karsaevskaja Der weltanschauliche Sinn der Forschungen der menschlichen Natur
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Das erhöht das lnteresso für Mechanismen nicht nur der sozialen, sondern auch der natürlichen Existenz des Menschen, sowie für neue Tendenzen seiner Entwicklung .Es nimmt unabwendbar die weltanschauliche und methodologische Bedeutung der Erforschung von Stossproblemen der Biologie und Soziologie zu, die z.z.die "brennenden Funkte" des neuzeitigen wissenschaftlichen Weltbildes darstellen. Die Jahrhunderttendenzen bezeugen das Ansteige von Übereinstimmung zwischen dem Biologischen und dem Sozialen im Laufe des sozialen Fortschreitens.
42. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
L.W. Konowalowa Spezifik der Moralnormen und das Problem ihrer Wahrheit und Falschheit
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Die normative Ethik hat einige allgemeine Gesätze, die ihr mit anderen normativen wissenschaften gemein ist, auch besondere Gesätzmassigkeiten. Im Verschiedung vom Neopositivismus behauptet Marxismus, dass gibt es drei Besonderheiten - Diskriptivität, Preskriptivität und Imperativität. Darmt gilt ln sie Kriterium der Wahrheit und Falschheit.
43. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans Lenk Philosophische Bemerkungen zu Erfolg und Grenzen der Mathematisierung (Einleitung zur Sektion VII)
44. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hermann Ley Zur Allgegenwart von Struktur
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Zur Allgegenwart von Struktur Außer naturwissenschaftlicher Rationalität gibt es andere Gestal ten oder Formen des Bewußtseins, die Sinn und Ordnung in Natur und Gesellschaft darzustellen vermögen. Neben der Philosophie sind das die Künste und die Literatur, die Religion und Disziplinen, die unmittelbar weder den Naturwissenschaften noch der Technik sich verpflichten. Als Grund ergibt sich die Polystrukturiertheit der objektiven Realität und der geistigen Entitäten, die im theoretischen Produktionsprozeß des Bewußtseins entstehen. Der Vielfalt vorhandener und je möglicher Strukturen entsprehen Vermögen des Denkens und Umsetzen in Handlung.
45. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Klaus Mainzer Symmetrie und Invarianz
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Die platonische Naturphilosophie erklärte die Symmetrie der Welt durch statische reguläre Körper, deren Konstruktion in der Euklidischen Geometrie gerschtfertigt wurde. Demgegenüber sucht die neuzeitliche Naturwissenschaft die Symmetrien der Welt in ihren dynamischen Makro- und Mikrogesstzen, die invariant bleiben gegen physikalische Automorphismen. Dabei fällt der mathematischen Gruppentheorie eine Schlüsselrolle zu (G.W. Leibniz, F. Klein, D. Hilbert, H. Weyl, A Speiser u.a.). Invarianten zur Beschreibung von Symmetrien werden nicht nur in der Relativitätstheorie, Quantenmechankik und Kristallogie entdeckt, sondern neurdings such in Biologie, Chemie und Madizin.
46. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Alfonso López Quintás Die eigene Rationalität der Kunst
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Die Kunst besitzt eine besondere Form der Verunft, verschieden von der der Wissenschaft. Zur Aufzeigung ist eine relationale Auffassung der Wirklichkeit nötig, sowie eine Unterscheidung von verschiedenen Weisen der Realität entsprechend den verschiedenen möglichen Arten strukturell-systematischer Einheit. Das Reale gewinnt neue Modalitäten im Maße der Schöpfung von Wirklichkeiten der Interferenz, von "bereichen". Die lichtvolle Offenbarung dieser Bereicherung des Wirklichen konstituiert die künstlerische Warheit, eine Weise der "poietischen" Warheit. Die künstlerische Erfahrung als ein Ereignis der "begegnung" klärt die Logik des Schöpferischen und ihre methodologischen Regeln.
47. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
J. Minkevicius Sozialphilosophische Aspekte beim Zugang zur Aneignung wissenschaftlichtechnischen Fortschritts
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Widersprächliche Folgen der wissenschaftlich-technischen Revolution lassem sich im Interesse sozialen Fortschritts und harmonischer Entfaltung des Menschen auf der Grundlage von immanenten Möglichkeiten des WTF regulieren. Die Realisierung dieser Möglichkeiten geht in sozial-okonimischen, politischen (auch in sozial-psychologischem) Bereichen vor sich. Philosophie frei von fatalistischem Objektivismus un voluntaristischem Subjektivismus soll in System gegenwartiger Wissenschaften auf logisch-methodolischer Ebene sur theoretischen Aneignung wissenschaflich-technischen Fortschritts im Interesse der ganzen Menscheit beitragen.
48. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
M.B. Mitin Soziale Erkenntnis als eine Art der Rationalität
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Der siegreiche Zug der technische Zivilisation zerstörte die Harmonie des Menschen und der Umwelt, änderte traditionelle Wertvorstellungen. Der "technische Intellekt" ist nicht befähigt, Konkrete Probleme der menschlichen Geschichte zu lösen. Unter dem Vorwand des Kampfes mit diesem "technischem Intellekt" verstärken sich in der modernen Welt irrationalistlische Tendenzen, welche die Vernunft und die menschliche Rationalität im allgemeinen angreifen. In dieser Situation wächst die Rolle der sozialen Erkenntnis, di dialektisch-materialistische Rationalität verkörpert.
49. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Walter Menzl Bewußtsein - Zufall oder Notwendigkeit
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Die Bewußtseinwerdung ist ein kosmologischer Vorgan, der sich des Biologischen nur bedient. Alle Vorgänge werden von einem Grundgesetz gesteuert, das sich als eine totale Unterschiedlichkeit zu erkennen gibt. Dieses Grundgesetz läßt absolute Identität mehrerer Gegebenheiten nicht zu. Wo eine solche Identität einzutreten droht, wird sie durch Abdrängen auf eine andere Unterschiedsebene verhindert. Das geschieht fortwährend im Gehirm bei sich widerholenden Ankünften gleicher Impulse, die zu Zusammenstössen von - an sich unmöglichen - Identitätswerten führen. Beim Verhindern und zugleich Erkennen der Identitäten erfolgt die Spaltung in Erkanntes und Erkennen, erfolgt die Bewußtseinswerdung.
50. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Josef Mužík Der objektive Charakter der Bedürfnisse und Werte des Menschen
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Zu den wichtigen Instrumenten der Erfoschung des Wesens des Menschen, seines Handelns und seiner Entwicklungsperspektiven gehören Kategorien Werte, Bedürfnisse und Interessen. Die materialistische Interpretation dieser Kategorien geht davon aus, dass der Schwerpunkt des Lebens der Menschen keineswegs im Bewusstsein, sonderrt in deren materiellem Sein ist. Daher unter scheiden wir reale Werte und Wertbewusstsein, Bedürfnis und "Bedürfnisgefühl“, objektive Gesellschaftsinteressen und Interessen als Motive des Handelns. Der Mensch ist durch seine Lebensweise konkret-historisch bedingt.
51. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Igor S. Narski Praxis, Bewußtsein, Ausenwelt
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Es wird die Ansicht kritisiert, die Praxis sei der Wirklichkeit gegenüber primär, sie habe die Kategorien "Materie", "Bewusstsein", "Erkenntnis" und "Arbeit" zu ersetzen. Der Autor kritisiert die Interpretation der Praxis als eines der Materie und dem Bewusstsein gegenüber angblich "neutralen" freien Grundprinzips und als der Quelle von spontanen Aktionen. Indem der Autor die autentische marxistische Praxislehre auslegt, gibt er eine neue Analyse der Verschiedenartigkeit der dialektischen Sekundärität (I) der Praxis, (2) des Bewusstseins, (3) der "zweiten Natur" der Materie gegenüber.
52. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
T. I. Oiserman Das Rationale und das Irrationale
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Das Rationale ist nur eine spazifische Form menschlicher Tätigkeit und ihrer Objektivierungen. Das Nichtrationale - die historische Beschränktheit, Relativität und Wideraprüchlichkeit dieser Tätigkeit und ihrer Objektivierungen. Das Irrationale ist ein objektiver Schein des Nichtrationalen. Die Herrschaft des Irrationalen - die entfrendete historisch vergängliche Erweheinnngsforn der antagonistischen gesellschaftlichen Verhältnisse.
53. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Erhard Oeser Wissenschaftliche Erkenntnis als systembedingter Informationsprozeß
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Das Informationsproblem der Wissenschaft hat die Notwendigkeit der Planung und Organisation der Wissenschaft deutlich gemacht. Erkenntnis theoretisch-logische Definitionen des Informationsbegriffs und ihre systematischen Konsequenzen sind als Beiträge der Wissensohaftstheorie zu dieser Problematik zu betraohten. Die Theorie der semantischen Information ist unzureichend, da sie nur die statische Struktur der Wissenschaft als Aussagensystem berücksichtigt. Es wird daher ein neues Konzept der semantisch-pragmatischen Information vorgeschlagen, das auch das Problem der Entwicklung und des Fortschritts der Wissenschaft auf der Grundlage einer Theorie der organisatorischen Veränderung zu erfassen vermag.
54. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ija Lazari-Pawlowska Ethik und Kulturrelativismus
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Das Wort "Kulturrelativismus" wird in Bezug auf mehrere, methodologisch recht unterschieliech Überzeugungen angewandt, von denen ich drei hervorhebe: 1. den deskriptiven, 2. den methodolgischen, 3. den axiologischen Relativismus. Die Aufgabe des Referates beschränkt sich auf Erörterungen, 1. worin die Meinungsdifferenzen in Bezug auf den deskriptiven Relativismus beruhen, 2. ob der deskriptive und methodologische Relativismus den axiologischen zur Folge hat, 3. ob es gegenwärtig Ansätze von einem überkulturell anerkannten Maß des Guten gibt.
55. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Klaus Prätor Die Rede von Zweck und Mittel als Angabe von Begründungsabsichten
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Das Referat zielt ab auf eine Beurteilung der Rolle zweckrationalen Argumentier ens für die Begründung von Handlungen und Normen. Der Sinn der Rede von Zweck und Wittel wird bestimmt als Angabe von Argumentationsstrategien, dies in Abhebung von inhaltlicher Begründung. Kritisiert wird die Bindung des Zweckbegriffs an die Wirkung von Handlungen, die Meinung, Zweck und Mittel seien verschiedene Arten von Gegenständen, die mangelnde Differenzierung zwischen Zweck und Ziel. Den Abschluß bildet eine Analyse des Begriffs der Zweckrationalität.
56. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Friedrich Rapp Der Mechanismus des technischen Portschritts
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Durch die Struktur des modernen technischen Handels ist ein ständiger ingenieurwissenschaftlicher Fortschritt vorgezeichnet: Wechselseitige Ergänzung von theoretischer Forschung und praktischer Anwendung; Selektion der effizientesten Verfahrensweise; Akkumulation des bisherigen Wissens und Könnens; Zusammenhang der technischen Teilbereiche; systematische Detailverbesserungen. Diese Prinzipien haben jedoch nur instrumenteilen Charakter. Deshalb ist es immer möglich, daß durch veränderte Prioritäten auch außertechnische Gesichtspunkte stärker zur Geltung gebracht werden.
57. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Ulrick Röseberg Mathematische Strukturen in den Weltbildvorstellungen der Physik
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In den bisherigen Untersuchungen de autors hat sich die philosophische Hypothese bewährt, derzufolge die Zusammenhänge materieller Objekte und Prozesse nicht mit mathematischen Strukturen zu identifizieren sind, aber mittels mathematischer Strukturen im Verlaufe des Erkenntnisprozesses immer adäquater widergespiegelt werden. Wenn diese Hypothese über den Bereich der Physik hinaus gilt, dann wäre der dialektische Widerspruch, daß die Zusammennänge in der objektiven Realität durch mathematische Strukturen repräsentiert werden können, ohne mit ihnen identisch zu sein, sine der inneren Triebkräfte des Mathematisierungsprozesses der Wissenschaften.
58. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans-Martin Sass Materia Humana - ihre limits of growth
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Die Diskussion um die Grenzen des Wachstums ist noch nicht zum Kern vorgedrungen; zur Frage nach den limits to growth der materia humana. Es wird insbesondere auf den Beitrag philosophischer Theorien und Weltanschauungen zum Baubban an der Resource materia humana hingewiesen. Im Interesse des Rechtes auf natürliche und kulturelle Ungleichheit zwischen Indidividuen, Völkern und Kulturen wird eine konflikttheoretisch und humanistisch begründete Neuorientierung philosophscher Argumentation empfohlen und auf die Leistungsfähigkeit des Aristotelischen Maßes der Mitte und des aufklärerischen Toleranzkonzeptes hingewiesen.
59. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Kurt Röttgers Ist Fortschritt möglich?
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Die philosophische Legitimität der Verwendung der Fortschritts-kategorie als Kategorie, die in Aussagen über Sozialprozesse vorkoramt, wird in vier paradigmatisch präparierten Kontexten untersucht (Prozeßpartizipation, Mikroanalysen, Makroanalysen, Geschichten) und allein der erste Verwendungskontext als legitimierbar ausgewiesen: Fortschritt ist möglich als Schema eines Mythos, in das Bilder einsetzbar sind, die den Willen zum Handeln ermächtigen.
60. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Josef Simon Ratio und Individualität als Momente des modernen Wissenschaftsbegriffs
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Von der Grundlegung des Wissenschaftsbegriffs vor allem bei Descartes ausgehend wird ein Begriff der Rationalität exemplarisch entwickelt. Von da aus wird die Differenz zwischen wissenschaftlicher und allgemeiner Rationalität mittels der Unterscheidung der Funktion individueller Einbildungskraft innerhalb wissenschaftlicher und außerwissenschaftlicher Rationalität näher bestimmt, u.a. mit dem Ergebnis,daß individuelle Kunst und Geschieht lichkeit philosophisch als "Substanz” wissenschaftlichen Wissens zu begreifen sind.