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51. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Friedrich Stadler Otto Neurath - Moritz Schlick: Zum philosophischen und weltanschaulich-politischen Antagonismus im Wiener Kreis
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Die im Wiener Kreis dominierenden konträren Derücer Otto Neurath und Moritz Schlick werden jeweüs mit einem historisch-genetischen Profil persönlich, wissenschaftlich-phüosophisch und politisch charakterisiert. Dabei wüd trotz verschiedener Differenzen — als Extrempositionen im pluralistisch-heterogenen Wiener Kreis — die gemeinsame Müiimalplattform eüier "wissenschaftlichen Weltauffassung" und das Bekenntnis zu einer als neuartig verstandenen Forschergemeinschaft transparent. Erst vor diesem Hintergrund sind die beiden Denker- und Persönlichkeitsphysiognomien in einen adäquaten Kontext gestellt: während bei Neurath eine konsistente Entwicklung von den Modellen einer "wissenschaftlichen Philosophie", "Einheitswissenschaft" bis zur "Enzyklopädie" im Zusammenhang mit einem Sozialreformerischen Programm und funktionaler Antimetaphysik zu erkennen ist, wird bei Schlick der Dualismus von Philosophie und Wissenschaft neben einem politischen Liberalismus beibehalten. Auf allgemeinster Ebene kollidieren"phüosophiefreier" RELATIVISMUS und "philosophischer" ABSOLUTISMUS.
52. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Johann Dvorak Wahrscheinlichkeit, Logik und Empirie: Neurath, Schlick und Zilsel
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Maßgebliche Vertreter der wissenschaftlichen Weltauffassung des Wiener Kreises wie Moritz Schlick, Otto Neurath oder Edgar Zilsel waren jenseits aller sonstigen Differenzen gemeinsam bemüht, gegenüber den im Gefolge der "Krise des mechanistischen Weltbüdes" (die gerade in Mitteleuropa auch eine Krise des Bürgertums überhaupt war) auftretenden Strömungen des Anti-Empüismus, Irrationalismus und Erkenntnispessimismus die Errungenschaften der neuzeitlichen Wissenschaft zu bewahren.Für die Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Phüosophie und Wissenschaft und üirer gesellschaftlichen Stellung wäre ein Anknüpfen an die damaligen Debatten von großer Bedeutung.
53. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Werner Sauer Die Aufklärung in Deutschland
54. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Wolfgang Lenzen Die Verwirrungen des Skeptizismus: Descartes und die Folgen
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Ausgehend von Descartes' Meditationen werden die Standard-Argumente für den — auf den Bereich empirischer Propositionen beschränkten — Skeptizismus untersucht. Der Versuch einer empirischen Begründung nach dem Schema "Wir haben uns alle schon einmal geirrt, also sollten wir es für möglich halten, daß wir uns immer irren" erweist sich dabei als zirkulär; der alternative, apriorische Begründungsversuch der Art "Es ist stets (logisch) möglich, daß wir uns irren, also wissen wir nichts mit absoluter Sicherheit" beruht dagegen auf einer Verwechslung der Begriffe logischer Möglichkeit und doxastischer Möglichkeit und führt zu einer unhaltbaren Konzeption "notwendigen Wissens".
55. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Peter Koller Eine Neue, Dialogische Theorie Der Sozialen Gerechtigkeit
56. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Henri Lauener Bemerkungen Zu Quines Naturalismus
57. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Hermann Weidemann Aussagesatz und Sachverhalt: Ein Versuch zur Neubestimmung ihres Verhältnisses
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Gegenüber der verbreiteten Auffassung, daß unter einem Sachverhalt das zu verstehen ist, was Frege einen Gedanken nennt, wird die Auffassung verteidigt, daß der in einem Satz ausgesagte Sachverhalt als eine extensionale Größe von dem in dem Satz ausgedrückten Gedanken als einer intensionalen Größe zu unterscheiden ist, wobei diese Unterscheidung auf folgenden Identitätskriterien beruht: Die in zwei Sätzen ausgesagten Sachverhalte sind genau dann identisch, wenn die beiden Sätze unter denselben Bedingungen wahr sind. Die in zwei Sätzen ausgedrückten Gedanken (oder Propositionen) hingegen sind genau dann identisch, wenn demjenigen, der die beiden Sätze versteht, die Bedingungen ihrer Wahrheit in derselben Weise gegeben sind. Diese Auffassung erlaubt es, anstelle des Wahrheitswertes, den ein Satz hat, den Sachverhalt, dessen Bestehen oder Nicht-Bestehen die Wahrheit bzw. Falschheit des Satzes bedingt, als das zu betrachten, was Frege zur Unterscheidung vom Sinn des Satzes dessen Bedeutung nennt.
58. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
C. Ulises Moulines Strukturalistische Rekonstruktionen
59. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Werner Sauer Kant on Pure Reason
60. Grazer Philosophische Studien: Volume > 18
Wolfgang Künne Indexikalität, Sinn und propositionaler Gehalt
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Wodurch wird der Sinn des Prädikats in einer Äußerung des indexikalischen Satzes 'Ich habe Blutgruppe A' zu dem propositionalen Gehalt vervollständigt, den der Sprecher ausdrückt? Durch einen Individualbegriff (unter den der Sprecher fällt)? Durch ein Individuum (den Sprecher in propria persona)! Keiner dieser Lösungsvorschläge für das (von Perry zuerst formulierte) Vervollständigungsproblem ist überzeugend. Für Frege ist der in einer solchen Äußerung verwendete Eigenname hybrid: er besteht aus einem Vorkommnis von 'ich' und den Umständen seiner Äußerung. Der Indikator 'ich' allein ist kein Fregescher Eigenname, sondern ein namenbildender Funktor. Seine semantische Rolle ähnelt der von "token-quotes".