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101. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Mitrju Jankov Über die Wissenschaftlichen Funktionen der Philosophie
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Die Funktionen der Philosophie sind deskriptiv-heuristisch und preskriptiv-pragmatisch. Die deskriptiv-wissenschaftlichen Funktionen der Philosophie sind objekttheoretisch und metatheoretisch. Auf der objekttheoretischen Stufe offenbart sowohl eine selbständige (als höchst allgemeine Konzeption von der Welt und die Stellung des Menschen in ihr) als auch eine indirekte erklärend-prognostische Funktion (als höchst allgemeine Methode in der einzelwissenschaftlichen Forschung). Die metatheoretischen Funktionen der Philosophie offenbaren sich gegenüber der Analyse Einschätzung und Begründung sowohl ihrer eigenen als auch der anderen Wissenschaften Sprache (Kategorieapparates, theoretischen System).
102. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
András Kocsondi Die Entwicklung der Wissenschaft und die Veränderung Ihres Gegenstandes in Unserer Zeit
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Die Wissenschaft als geistige Aneignung der Außenwelt verbindet sich hinsichtlich sowohl ihres Grundes und ihrer Herkunft als auch ihres Zweckes und ihrer Funktionen mit der Gesellschaft. Deshalb soll auch ihre Entwicklung in ihrem Verhältnis zur Außenwelt und zur Praxis untersucht werden. In unserer Zeit kommt zum Ausdruck die Entwicklung der Wissenschaft in der Verbreitung und Vertiefung ihres Gegenstandes; im Wachstum ihrer gesellschaftlichen Rolle; in der Stellung und Losung der Probleme von neuerem Typ; in der Veranderung des wissenschaftlichen Tätigkeits- und Kenntnissystems.
103. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Teodora Kuklinková Zur Frage der Naturgegebenen und Gesellschaftlichen Bedingtheit Ästhetischer Werte
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Werte, betrachtet als reine Bewußtseinsphänomene oder Fakten sind nicht zu begründen. Wissenschaftliche Begründung liegt in der menschlichen Tätigkeit. Aufgrund objektiver Determination wird hier eine neue Wirklichkeit geschaffen, die auf Bezug zu gesellschaftlich-geschichtlichen Bedürfnissen und Zielen Sinn und Wert erlangt. Quantitativ wird dieser durch den Grad, qualitativ durch die Wesensart der vergegenständlichten Fähigkeiten bestimmt. Ästhetische Werte werden durch den Grad der Anwendung des naturgegebenen, inhärenten und universalen Maßes der Dinge und durch die Qualität der Entäußerung des geschichtlichen Menschen in Bezug zu Orientierungs- und Entwicklungsbedürfnissen der Gesellschaft begründet.
104. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Hermann Ley Der Mensch als Eigenständiges Kulturwesen
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In dem Dilemma zwischen Selbstbestimmung des Menschen durch sich selbst und der gefürchteten Abdankung an die Sachen, die unabhängig vom Menschen existierenden und die gemachten, rückerinnert die moderne Biologie in einem die Struktur gesetzmäßiger Entwicklung der organischen Species, der Bindung an die Natur und des gebrochenen Charakters der Sonderstellung des Menschen. Auf besondere Weise vereinigt er Natur und Gesellschaft, Objektivität und Individualitat, Abhängigkeit und einen durch Kreativität bedingten Transcensus sicher nicht über die Welt hinaus, sondern als ständigen Überstieg über das selbst Geschaffene, verbunden der irdischen Realität, Zufall und Notwendigkeit ausnutzend.
105. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Ram Adhar Mall Zur Absolut Normativen Philosophischen Rationalität
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Was Philosophie schlechthin ist, läßt sich nicht an dem ablesen, was sie faktisch gewesen ist, denn ihre historischen Gestalten sind unvollkommene Erfüllungen der Urintention, die wir hier normative philosophische Rationalität heißen. Diese philosophische Rationalität weist eine "historische" und eine "unhistorische" Dimension auf. Weder induktiv noch deduktiv kann sie abgeleitet werden. Sie wird als dieselbe, alles andere normierende Aufgabe erfahren. Unser naturwissenschaftlichtechnisches Zeitalter fordert die Philosophie heute auf, ihre Aufgabe einer normierenden Kritik und Kontrolle wahrzunehmen.
106. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
A. S. Mamzin Einige Philosophische Aspekte der Wechselwirkung der Biologie Anderen Wissenschaften
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Im Vortrag werden zwei Grundgruppen von Problemen herausgearbeitet. I.Probleme, die mit den Grundobjekten der Biologie verbunden sind; 2.Probleme der Entwicklung des Biologischen Wissens. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Wechselbeziehung von Biologischem und Sozialem gelenkt. Es wird die Notwendigkeit einer weiteren Präzisierung der Begriffe "Negation" und "Aufhebung", Natürliches und Künstliches hervorgehoben. Es wird der Schluß gezogen, daß der Fortschritt der modernen Wissenschaft eine weitere starkere Integration ihrer verschiedenen Zweige und die Entwicklung ihres Kategorienapparates erfordert.
107. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
S. Meljuchin Die Philosophie Grundlage der Idee der Unendlichkeit des Universums
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Die Unendlichkeit der Welt in der Zeit durch die Erhaltbarkeit, Absolutät und Substantionalität der Materie bestimmt. Diese Unendlichkeit hat wie quantitative, so auch qualitative Aspekte, die die ständige Selbstentwicklung und qualitativen Umwandlungen der Materie ausdrücken. Mit der Unendlichkeit der Zeit hängt die strukturelle und räumliche Unendlichkeit der Materie eng zusammen. Im Referat werden die kosmologischen Modelle des Weltalls untersucht, die Veränderung der philosophischen und naturwissenschaftlichen Grundlage der Idee der Unendlichkeit der Welt.
108. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Reinhard Mocek Herausforderung als Ideologie
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Der vermeintliche Abgrund zwischen Mensch und Natur (Monod, Eccles), der durch eine angeblich nicht mehr mitteilungsfähige Wissenschaft (Husserl) aufgedeckt und durch die "herausfordernde Biologie" signalisiert wird, ist Ausdruck der Situation der geistigen Kultur der bürgerlichen Gesellschaft der Gegenwart. Dieser Kultur ist das Wissen um die Einheit des Wirklichen verlorengegangen wie der Materialismus, dessen Grundidee es bildet. Es wird nicht einzuholen versucht, sondern als Sensation beschworen. Das ist der spezifische ideologische Inhalt der Herausforderung der Biologie an die bürgerliche Philosophie.
109. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
A. G. Mysliwtschenko Die Wechselbeziehung Zwischen der Philosophie und den Einzelwissenschaften bei den Erforschungen des Menschen
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Im Prozeß der Schaffung eines komplexen Systems der Kenntnisse über den Menschen hat der philosophische Aspekt eine bestimmende methodologische und weltanschauliche Bedeutung. Aber die Rolle der Philosophie wird nicht auf die methodologische Funktion für die speziellen Wissenschaften reduziert. Ihre Aufgabe ist die Weiterentwicklung der einheitlichen (und nicht einfach komplexen) Menschenkonzeption, was nur unter den Bedingungen der engen Wechselbeziehung zwischen der Philosophie und den Einzelwissenschaften möglich ist.
110. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Jakub Netopilik Wissenschaft und Freiheit
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Es wurde von K.Marx, F.Engels und W.I.Lenin gezeigt, daß der Weg zur freien und verantwortlichen Handlung in der Aufhebung der Entfremdung und in der Beseitigung der Naturwüchsigkeit, die eine Quelle der Unfreiheit und der Machtlosigkeit des Menschen ist, besteht. Der Marxismus-Leninismus zeigt, daß die emanzipatorische Rolle der Arbeiterklasse, die zum Subjekt der heutigen historischen Entwicklung wird, imstande ist, die humanistische Integration der Wissenschaft und der Technik in die Gesellschaft durchzufuhren und ihre Entwicklung dem Menschen unterzuordnen.
111. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Klaus Oehler Der Vernunftbegriff des Pragmatismus: Möglichkeiten der Semiotischen Erkenntnistheorie
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Der Ausgangspunkt des Pragmatismus als einer Theorie der Bedeutung ist die Betrachtung der Zeichen unter dem Aspekt ihrer praktischen Konsequenzen. Dieser inzwischen zu einer Allgemeinen Theorie der Zeichen weiterentwickelte Ausgangspunkt gestattet es, den Begriff pragmatistischer Rationalität praziser zu formulieren als bisher. Das geschieht durch die Anwendung der Theoretischen Semiotik auf die Erkenntnistheorie. Für den Aufbau einer semiotischen Erkenntnistheorie erweist sich die Systematik des relationslogischen Zeichenbegriffes als unentbehrlich.
112. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
H. Opitz Wissenschaftliche Rationalität und Gesellschaft
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Die von den modernen Wissenschaften vertretene Konzeption wissenschaftlicher Rationalität wird in ihrem Verhältnis zur Gesellschaft untersucht. Dabei werden Vorraussetzungen und Bedingungen erörtert, die für eine rationale Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens, vor allem die bewußte Beherrschung der Gesellschaftsgesetze unerläßlich sind. Unter sozialistischen Verhältnissen finden die modernen Wissenschaften in der dem Sozialismus immanenten Rationalität ihr Korrelat.
113. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
M. E. Omeljanovski Sinnliche Erkenntnis und abstraktes Denken im Prozeß wissenschaftlicher Messungen
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Sinnliche Erkenntnis die ein Aufgangspunkt in der experimentellen Untersuchung der physischen Großen ist, geht als notwendige Komponenten in die exakte Messung ein. In Physik ist Mathematik ihr systematisierender Anfangspunkt und - neben der Erfahrung - Quelle ihrer Begriffe, Erwägungen werden ausgesprochen, denen zufolge physische Begriffe erscheinen als synthetisches Ergebnis der sinnlichen und abstrakten Erkenntnis. Es wird grundlegende Bedeutung der Konzeption N. Bohrs aufgedeckt, die Unmöglichkeit der Beschreibung von Experimenten ohne Anwendung der klassischen Begriffe besagt.
114. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Ryszard Panasiuk Der Mensch und das Universum bei Marx
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Die Geschichte des europäischen Denkens kann als Prozeß betrachtet werden, in dem das axiologische Absolute einer Destruktion unterliegt und durch den nach der modernen Naturkunde naturalistisch aufgefaßten Kosmos ersetzt wird. Der Mensch, sofern er als freies, moralisches Sein begriffen wird, ist seitdem der Welt als einer deterministischen Realität ohne Wert und Sinn gegenübergestellt. Wenn Marx an diese Konzeption anknüpft, versucht er die Vorstellung einer Einheit von Mensch und Welt zu vermitteln, indem er auf die Rolle der sinnschaffenden Aktivität des Menschen in dessen Umgebung hinweist, die durch seine Arbeit zur Geltung gebracht wird.
115. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
M. Parnjuk Weltanschauung, Philosophie und Wissenschaft als Bewußtseinsformen
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Im Vortrag wird die Weltanschauung als eine einheitliche, synthetische Gesamtheit der verallgemeinerten Ideen und Ansichten des Menschen über die Welt und seine Stelle in der letzten, als ein Ergebnis der Aneignung von der praktischen Erfahrung und geistigen Kultur der Menschheit betrachtet, die Philosophie und Wissenschaftals ein Ergebnis der Erkenntnistatigkeit. Die Philosophie stellt ein theoretisch ausgearbeitetes systematisiertes Wissen von den Universalgesetzen des Seins und Bewustseins dar.
116. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Bernhard Rang Wissenschaftswelt und Lebenswelt: Zur Klärung von Sinn und Grenzen naturwissenschaftlicher Rationalität in der Spätphilosophie Husserls
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Zur Klärung von Sinn und Grenzen naturwissenschaftlicher Rationalität in der Spätphilosophie Husserls :Die Grundbestimmungen der Husserlschen Spätphilosophie zum Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt werden analysiert. Es wird gezeigt, in welcher Weise Husserl die Methode der neuzeitlichen Naturwissenschaft auf die Lebenswelt bezieht und in deren Bodengeltung eine Grenze des naturwissenschaftlichen Rationalitätsanspruchs aufgedeckt hat.
117. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Enrique Rivera de Ventosa Die Mathematik, die empirischen Wissenschaften und die Wissenschaft in der Phänomenologie des Geistes von G.W.F. Hegel
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HEGELs Phänomenologie des Geistes stellt den dialektischen Aufstieg des Bewußtseins in einer Reihe von Stufen und Gestalten bis zum absoluten Wissen dar. Im Referat werden einleitend die grundlegenden Thesen des Werkes betrachtet. Dann folgt eine Diskussion des Themas: Bedeutung der Mathematik, der empirischen Wissenschaften und des absoluten Wissens bei HEGEL. Trotz der Evidenz ihrer Erkenntnisse ist die Mathematik nicht imstande, in die wahre Wirklichkeit des Werdens, in das Leben des Geistes einzudringen. Die Erfahrungswissenschaft - das "Reich der Gesetze" - wird in die Philosophie aufgenommen; aber die Erfüllung im "absoluten Wissen" ist dem menschlichen Geist unmöglich.
118. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
K. M. Sawadskij, E. I. Koltschiskij Die gesamtwissenschaftliche und biologische Bedeutung des Aktualismusprinzips
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Die aktualistische Methode war Grundlage aller historischen Forschungen in der Naturwissenschaft. Es gibt keine andere Methode für die Kausalerklärung der organischen Evolution der Vergangenheit. Der Erfolg in der Anwendung dieser Methode wird von der Genauigkeit und der Qualität der extrapolierten Kenntnisse, von dem Vorhandensein der Fossilien, von der Fähigkeit des Lebens, die Information uber die Vergangenheit selbst zu wahren, abgehängt. Deshalb gibt es verschiedene Formen der aktualistischen Methode.
119. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
Horst Seidl Sein und Bewußtsein
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Das heute diskutierte Problem der Selbstbeziehung des modernen Subjekt-, Ich-Bewustseins (von Descartes bis Hegel) verweist auf ein nicht-ichhaftes Bewußtsein als seine Bedingung. Dieses läßt sich, in Rückbesinnung auf erkenntnistheoretische Aussagen bei Aristoteles und Thomas v. Aqu., als ein Mitwissen des Subjekts vom Sein aller Dinge und seiner selbst verstehen, in welchem es nicht nur die Dinge gegenwärtig hat, sondern auch sich selbst unmittelbar gegeben und bei sich selbst ist.
120. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 3
N. I. Shukow Veränderung des wissenschaftlichen Weltbildes im Zusammenhang mit der Systemtheorie