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Grazer Philosophische Studien

Volume 20, 1983
Beiträge zur Philosophie von Stephan Körner

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Displaying: 1-10 of 15 documents


articles
1. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Rudolf Haller Geleitwort
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2. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Martin Hollis Categorial Imprisonment
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Stephan Körner is a noble guardian of the grand tradition in philosophy and has given us many reasons to wish him well. But here I take him admiringly to task for doubting that there are eternal verities. The conceptual puzzles of anthropology yield a case for the epistemological unity of mankind. In understanding the thought of other cultures, we cannot fail to find in it some of our own categories, constitutive principles and maximal kinds. Their logic must be, at heart, ours. In upshot, since the bars of our conceptual prison can be seen neither from within nor from without, I conclude that they are not there at all. Yet none of this denies the inspiring quality of his work — the grand tradition is safe with him.
3. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Werner Sauer Über begriffliche Rahmen
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Einer der bekanntesten Beiträge Stephan Körners zur zeitgenössischen philosophischen Begrifflichkeit ist der Begriff eines kategorialen Rahmens, der eine Variante der in der zeitgenössischen Philosophie so verbreiteten, im Gegensatz zu Körners Begriff aber meist unexpliziert und vage belassenen Idee eines begrifflichen Rahmens darstellt. Es wird u.a. zu zeigen versucht, daß die Körnersche Variante des Begriffsrahmengedankens gegen die Kritik Davidsons, nach der die Idee eines Begriffsrahmens keinen verständlichen Sinn besitzen kann, immun ist.
4. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Peter Strasser Der Ganze des Seienden
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5. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Herlinde Studer Über transzendentale Argumente
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Ausgehend von der These, daß jeder Versuch einer Klärung der Struktur transzendentaler Argumente Kants entsprechende Ausführungen berücksichtigen muß, erfolgt zunächst eine Rekonstruktion von Kants Auffassung transzendentaler Beweise. Im folgenden wird St. Körners Kritik an Kants transzendentalen Deduktionen diskutiert und argumentiert, daß Körners Zurückweisung dieser Beweisformen eine Kant nicht ganz angemessene Interpretation transzendentaler Deduktionen zugrundeliegt. Dennoch sind transzendentale Beweisversuche nicht erfolgreich.
6. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Roderick M. Chisholm Boundaries as Dependent Particulars
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Körner has made an important distinction between dependent and independent particulars, noting that any adequate theory of categories will divide particulars into those that are independent and those that are not. In the present paper, the concept of a spatial boundary is used to illustrate the concept of a dependent particular. It is suggested that, if we follow Brentano and think of such boundaries as ontologically dependent upon the things of which they may be said to be boundaries, then we will be able to throw light upon a number of philosophical questions about the spatial continuum. These questions pertain to such topics as: the distinction between parts and boundaries; the definition of dimensionality; and the nature of contact and physical continuity.
7. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Reinhard Kleinknecht Vagheit, empirische Reihen und Zeitordnung
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In dem Aufsatz werden zwei wichtige Paradigmen für "kontinuierliche" empirische Reihen behandelt: erstens Reihen, deren Glieder stufenlos ineinander übergehende, wahrnehmbare Qualitäten sind, und zweitens Reihen von aufeinanderfolgenden Zeitpunkten. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche logischen Voraussetzungen erforderlich sind, um derartige Reihen formal zu explizieren.Im ersten Teil wird Körners Auffassung untersucht, wonach die klassische, zweiwertige Logik keine adäquate Explikationsbasis für Qualitätsreihen darstellt. Körner bezieht sich dabei besonders auf den Begriff der empirischen Vagheit und den der empirischen Kontinuität. Es wird gezeigt, daß Körners Position infolge zahlreicher logischer Schwierigkeiten zur Lösung der vorliegenden Probleme nicht ausreicht.Im zweiten Teil geht es hauptsächlich um Russells Zeittheorie. Insbesondere wird das Problem der Reduzierbarkeit von Zeitpunkten auf Zeitspannen und das Problem der Existenz von Zeitpunkten behandelt. Weiterhin werden einige Voraussetzungen angegeben, mit deren Hilfe die Dichte der Zeitreihe beweisbar is
8. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Rudolf Haller Als-Ob — Zu St.Körners Idealisierungen
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Idealisierungen sind ein Mittel zur Begriffsbildung, etwa um ungenaue und vage Begriffe zu präzisieren. Idealisierungen sind auch ein Mittel zur Vereinfachung der Darstellung komplexer und komplizierter Sachverhalte. Sind wissenschaftliche Theorien desgleichen bloße Idealisierungen? Und, wenn dies zutreffen sollte, Idealisierungen wessen? Diese Fragen führen sogleich zu den Problemen fiktiver Begriffe und an den Rand metaphysisch belasteter Probleme. Die Untersuchung dieser Fragen erfolgt in einer Auseinandersetzung mit St.Körners Auffassung von der Natur der Idealisierungen.
9. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Hans Poser Mögliche Erkenntnis und Erkenntnis der Möglichkeit: Die Transformation der Modalkategorien der Wolffschen Schule in Kants Kritischer Philosophie
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Mit dem Konzept des kategorialen Rahmens hat Stephan Körner eine Möglichkeit geschaffen, metaphysische Systeme zu vergleichen. Da kein metaphysisches System auf Modalbegriffe verzichten kann, wird in der vorliegenden Arbeit am Beispiel der Kritik Kants an der Wolffschen Schule gezeigt, daß Körners Konzept zu ergänzen ist um die jeweilige modale Kennzeichnung auf den Ebenen der ontologischen, logischen und epistemischen Modalitäten. So muß die Kantische Kopernikanische Wende als eine Kritik an der Wolffschen Modaltheorie gesehen werden, verbunden mit dem Entwurf einer eigenen Modalkonzeption, die als neue Elemente erstens die Begründung der ontologischen Modalitäten auf epistemische statt auf logische Modalitäten und zweitens die Einführung der Wirklichkeit als gleichberechtigten Modus enthält. Der Weg dieser Kritik führt über eine Verwerfung des Wolffschen complementum possibilitatis und des ontologischen Gottesbeweises und zeigt, wie schrittweise eine Reflexion auf die Möglichkeit der Erkenntnis zu einer Umkehr des tradierten modaltheoretischen Begründungszusammenhangs führt.
10. Grazer Philosophische Studien: Volume > 20
Gerhard Schurz Das deduktive Relevanzkriterium von Stephan Körner und seine wissenschaftstheoretischen Anwendungen
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Eine Deduktion resp. eine logisch gültige Implikation ist Stephan Körner zufolge relevant gdw keine Formelkomponente salva validitate, d.h. unter Bewahrung der Gültigkeit, durch ihre Negation ersetzt werden kann. In der folgenden Arbeit wird 1. dieses Kriterium philosophisch-grundlagentheoretisch diskutiert, 2. in eine präzise Formulierung übergeführt; 3. wird gezeigt, wie eine Reihe unterschiedlicher Relevanzkriterien sich einheitlich auf das Körner-Kriterium zurückführen lassen, und 4. werden wissenschaftstheoretische Anwendungen des Körner-Kriteriums am Beispiel des D-N-Systematisierungsbegriffs, des Begriffs der Theorienbewährung, des Mackieschen Ursachebegriffs als Inus-Bedingung und des probabilistischen Systematisierungsbegriffs demonstriert.